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Mittwoch, 3. Juli 2013

Tofu-Suppe gutbürgerlich

Seit etwa zwei Wochen bin ich total im Suppenfieber, warum auch immer, eigentlich ist es ja momentan eher nicht so die "Suppenjahreszeit". ;-) Auf jeden Fall hat mich mein Suppenwahn heute zu einer neuen Suppenkreation gebracht, die ich Euch nicht vorenthalten wollte, weil sie nicht nur unglaublich lecker ist, sondern gleichzeitig auch ein tolles Eiweiß-Abendessen für alle, die auf so etwas achten, da soll es ja einige geben. Bei Bedarf lässt sich die Suppe auch ziemlich kalorienarm gestalten, wo wir schon beim Thema sind. Und trotzdem ist sie sehr herzhaft und vor allem sättigend.

Genaue Mengenangaben gebe ich bei diesem Rezept absichtlich nicht, da das jeder variieren kann, je nach Hunger und sonstigen Bedürfnissen. Wer aber dennoch grobe Richtwerte möchte, dem kann ich sagen, dass ich heute auf ca. 1,2 l Gemüsebrühe etwa 100 g Basilikumtofu und ca. 150 g Seidentofu benutzt habe und kleingeschnibbelt war es ein recht großer, tiefer Teller voll mit Sellerie.

Zutaten
Staudensellerie
Gemüsebrühe
sonstiges Suppengemüse nach Wahl (optional)
Basilikumtofu
Seidentofu
Pfeffer
Sojasauce

Zubereitung
Die Selleriestangen in kleine Ringe schneiden und auch ein paar Blätter zerkleinern und mit in die Brühe geben, das macht den Geschmack noch besser. Basilikumtofu in kleine Würfel schneiden und gemeinsam mit der Sellerie in der Gemüsebrühe köcheln lassen. Seidentofu mit den Händen in die gewünschte Konsistenz zerkleinern und ebenfalls mit in die Suppe geben.  Diese dann noch mit etwas Pfeffer und einem kleinen Spritzer Sojasauce abschmecken und dann genießen.


Die Suppe schmeckt wirklich herzhaft und keinesfalls exotisch, mehr so wie eine Nudelsuppe ohne Nudeln, die aber gut durch das Basilikumtofu ersetzt werden und das Seidentofu hat etwas Ei in der Suppe. Ich hätte mich reinlegen können! <3


Donnerstag, 6. Juni 2013

Der skurrilste vegane Wurstersatz aller Zeiten - Bananenwürstchen

Ihr könnt mir das jetzt glauben oder nicht, aber ich habe gestern durch Zufall einen absolut genialen veganen Wurstersatz entdeckt, den ich nie für möglich gehalten hätte. BANANEN!!!
Ja, richtig gelesen, Bananen können ganz wunderbar nach Wurst schmecken. Ich dachte, ich spinne, es war auch mehr ein Unfall, aber es war so. Und manchmal erfindet man eben durch Zufall die besten Rezepte. ;-)

Der Plan war eigentlich, dass ich mir Curry-Mango Tofu anbraten wollte mit ein paar Frühlingszwiebeln als Abendessen. Dann dachte ich mir, dass ich davon möglicherweise nicht satt werde und noch irgendetwas dazu tun sollte. Ich rätselte, was dazu passen könnte und entschied mich kurzerhand, die fruchtige Komponente aufzugreifen und einfach ein Banane zu stückeln und kurz mit in die Pfanne zu hauen. Da ich aber befürchtete, es könnte zu süß werden, marinierte ich die Bananenstückchen zuvor mit Crema di Peperoni, streute noch ein wenig Knoblauchpulver darüber und ließ es 20 Minuten durchziehen. Dann schmiss ich es mit dem zerbröselten Tofu und den Zwiebeln in die Pfanne und war sehr beglückt vom Ergebnis, auch wenn es völlig anders schmeckte als erwartet... Tatsächlich schmeckte es nämlich wie Mamas Frikadellen früher, die ich immer mit Curry-Ketchup gegessen hatte. Auch die Konsistenz war mehr wie Fleisch, also die vom Tofu wie zerbröselte Frikadelle und die von den Bananenscheiben wie von Currywurststücken. Ich war völlig fasziniert, die Banane schmeckte nach Fleisch und hatte die Konsistenz von Fleisch (bzw. Wurst). Nun war ich mir aber nicht völlig sicher, ob der Tofu nicht seinen Anteil hatte, auch wenn ich die Bananenstücke isoliert probiert hatte.

Also habe ich eben das Ganze nochmal gemacht, aber diesmal eben die Banane pur. Und was soll ich sagen - es funktioniert!

Wichtig ist, dass Ihr Bananen habt, die frühreif sind, also am besten noch ein kleines bisschen grün oder gerade eben nicht mehr grün, weil diese noch keinen intensiven Bananengeschmack haben und noch schön hart sind. Sobald sie weicher werden und geschmacksintensiver bzw. zu süß, habt Ihr vermutlich eher süß-scharfen Brei. Aber mit richtig frischen Bananen, die man zum normalen Verzehr vielleicht noch gar nicht so dolle finden würde, funktioniert es perfekt.
Einfach die Banane in Stücke schneiden, ordentlich mit Crema di Peperoni (habe die richtig schön scharfe vom Rossmann) und etwas Knoblauchpulver marinieren, etwa 20 Minuten durchziehen lassen und dann mit etwas Öl in der Pfanne knusprig braten. Zack, fertig ist die Bananenwurst! :-)


gestern mit gebratenem Tofu, Lauchzwiebeln und eben Bananenwurststückchen

Die marinierten Bananenscheiben haben durchaus was von Wurststückchen, oder?

Heute isoliert probiert und erneut für gut befunden! :-)

 

Freitag, 8. März 2013

Sellerieburger - Fast Food meets Gemüse

...oder auch: The Day I fell in Love with Celery.

Nachdem IDA mir am Dienstag eine Knollensellerie gebracht hat, rätselte ich die ganze Zeit, was ich damit machen könnte. Ich bin kein riesen Selleriefan, sie schmeckt mir zu gesund. Eigentlich ist sie bei mir bisher immer in irgendeiner Form in der Suppe gelandet, ob im selfmade Gemüsebrühenpulver, als Suppengemüse oder direkt als Selleriesuppe. Aber auf all das hatte ich keine Lust. Ich wollte irgendwas, was so richtig schön ungesund schmeckt.

Das habe ich auch geschafft!
Ich habe mich an Sellerieschnitzel als Fleischersatz erinnert (bzw. eigentlich hat mich meine Mutter daran erinnert) und damit war klar, in welche Richtung es gehen sollte. Aber ich wollte mehr. Außerdem war ich zu faul zum Panieren. Aber beim Stichwort Panieren musste ich an Cordon Bleu denken und damit war das heutige Essen geboren.
Sellerieschnitzel natur gefüllt mit Käse und damit in gewisser Weise schon fast eine Art Sellerieburger oder wegen mir auch Sellerie-Cordon Bleu. Man kann das Kind nennen, wie man will, auf jeden Fall schmeckt es ganz hervorragend und ist dabei sogar noch einigermaßen gesund und kalorienmäßig im Rahmen.

Die Menge der Zutaten variiert natürlich, je nachdem, wieviel Hunger Ihr habt bzw. wie viele Schnitzel Ihr wollt, deswegen sage ich einfach mal, was Ihr an sich braucht.
Ich habe als Käse gerade sowohl Wilmersburger Pizzaschmelz als auch Tofutti Cheddar Style (Foto) verwendet und beides hat ganz wunderbar dazu geschmeckt, insofern seid Ihr flexibel mit der Auswahl des Käses.


Zutaten
Knollensellerie
veganer Käse nach Wahl
(Käuter)salz
Knoblauchgranulat
scharfer Senf
Öl zum Braten

Zubereitung
Die Knollensellerie in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Pro Burger braucht Ihr zwei von diesen Scheiben. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Selleriescheiben darin bei mittlerer Hitze (bis stark, zumindest anfangs) braten, ca. 4 Minuten pro Seite, aber das merkt Ihr. Während des Bratens mit Knoblauchgranulat bestreuen. Kurz, bevor Ihr die Selleriescheiben aus der Pfanne holt, also wenn Ihr sie nicht mehr wendet, schmiert ihr mit einem Messer etwas scharfen Senf auf die Sellerie und bestreut sie mit etwas Salz und ggfs. nochmal mit ein wenig Knoblauch. Dann den veganen Käse auf die eine Selleriehälfte geben, kurz anschmelzen lassen und dann den Deckel (also die andere Selleriescheibe) oben draufgeben und servieren.



Montag, 25. Februar 2013

Regionales Fast Food - Chinakohl macht's möglich

Morgen kommt die neue IDA-Kiste, ich bin schon ganz gespannt. :-) 
Am Wochenende habe ich fleißig weiter die Sachen aus der alten Kiste aufgebraucht und mir überlegt, was ich wohl Leckeres aus dem Chinakohl zaubern könnte. Das Ergebnis ist definitiv eines meiner neuen Lieblingsgerichte, weil es so wunderbar schnell und einfach geht, gesund ist und auch noch megalecker.

Ich habe Couscous im Rahmen meiner Vorratsaufbrauchaktion verwendet, aber ich bin mir sicher, das schmeckt genauso gut mit anderen Sachen, egal ob Nudeln, Reis, Weizen oder was auch immer.


Zutaten für 1 große Portion
110 g Couscous (oder Alternative)
350 g Chinakohl
Wilmersburger Pizzaschmelz nach Belieben
etwas Öl zum Anbraten
Gemüsebrühe
1 kleine Prise Kräutersalz
Pfeffer
Knoblauchgranulat

Zubereitung
Couscous nach Anleitung zubereiten, allerdings in Gemüsebrühe.
Den Chinakohl in kleine Streifen schneiden und waschen. In einem Topf etwas Öl erhitzen und den Chinakohl darin anbraten. Nach etwa drei Minuten mit ein wenig Gemüsebrühe ablöschen, aber wirklich nur eine kleine Menge, so dass der Boden gerade bedeckt ist, vielleicht einen halben cm hoch. Noch kurz brutzeln lassen und mit Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat würzen. Wenn er fertig ist, den Chinakohl mit dem Couscous vermengen und nach Belieben Wilmersburger oben drauf streuen.
Geht total fix und ist sooo lecker!

 
 

Mittwoch, 16. Januar 2013

Karottennudeln mit Räuchertofu-Käsesauce

Heute habe ich mir gedacht, wer an den Nudeln mit Kalorien spart, darf sich eine dekadente Sauce gönnen und heraus kam diese oberleckere vegane Käsesauce.

Zutaten (für 2 Personen)
400 g Karotten
1 Stück (125 g) Räuchertofu
200 ml Gemüsebrühe
1 mittelgroße rote Zwiebel
1 EL Pflanzenöl
2 Scheiben Tofutti Cheddar Style
40 g Wilmersburger Pizzaschmelz
1 EL scharfer Senf
1 Spritzer Sojasauce
2 TL Knoblauchgranulat
2 Prisen Pfeffer
1 Prise Paprika, rosenscharf
1 Prise Garam Masala

Zubereitung
Die Karotten putzen, schälen und dann mit einem Sparschäler oder einem Spiralschneider zu Nudeln verarbeiten. Kurz bevor die Sauce fertig ist kurz (max. 1-2 Minuten) ins kochende Wasser geben, abgießen und dann wie Nudeln verwenden.
Für die Sauce die Zwiebel würfeln und mit etwas Öl in einem Topf glasig dünsten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen. Wilmerburger einrühren und die Tofutti-Scheiben ebenfalls hineinbröseln und so lange rühren, bis der Käse geschmolzen ist. Mit den oben genannten restlichen Gewürzen abschmecken, dann den zuvor in Würfel geschnittenen Räuchertofu dazugeben und kurz warm werden lassen, bevor die Sauce zu den Nudeln serviert wird.

 
 

Donnerstag, 1. November 2012

Supergesunde Sauce zu Pasta mit Matcha aus dem Vitamix

Einen schönen Weltvegantag Euch allen!

Heute vor genau einem Jahr habe ich begonnen auf vegane Ernährung umzustellen - dass das zufällig auch der Weltvegantag ist, war mir damals nicht klar, aber ich finde es einen grandiosen Zufall. :-) Und es war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Es hat meinen Leben viel mehr bereichert als eingeschränkt und ich freue mich jeden Tag auf's Neue auf das leckere Essen.

A propos leckeres Essen... jetzt habe ich meinen tollen Vitamix Profimixer ja schon ein paar Wochen zum Testen und traue mich immer kreativere Sachen zu testen - das Gleiche gilt auch für Matcha, mit dem ich ebenfalls immer wärmer werde. Von beiden bin ich restlos begeistert, also habe ich sie heute mal wieder kombiniert und eine wahnsinnig leckere und supergesunde Sauce erschaffen, für die ich Euch das Rezept nicht vorenthalten möchte. Bei mir gab es Vollkornnudeln dazu, das war sehr lecker, aber auch mit Reis könnte ich sie mir gut vorstellen oder mit Getreide.

Zutaten für 2 Personen
200 g Vollkornspaghetti
4 Tomaten (280 g)
1/4 Gurke
5 g Matcha
ca. 120 ml Wasser
Garam Masala

Zubereitung
Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
Tomaten waschen, putzen und vierteln, Gurke waschen und in grobe Stücke schneiden. Wasser kochen und auf 80 Grad runterkühlen lassen, dann mit dem Matcha verquirlen. Die Tomaten durch den Vitamix jagen, wenn sie passiert sind, die Gurkenstücke und den Matcha zugeben und nochmal mixen bis zur gewünschten Konsistenz. Anschließend mit Garam Masala abeschmecken und über die Nudeln geben.
Wenn man die Sauce sofort über die fertigen Nudeln gibt, kann man sie sogar als Rohkostsauce (wenn wir die Temperatur von Matcha mal außen vorlassen, die vermutlich keinen großen Einfluss hat bei der kleinen Menge) nehmen, dann ist sie durch die Wärme der Nudeln warm genug. Wem das zu kühl sein sollte, der wirft die Nudeln nach dem Abgießen nochmal kurz gemeinsam mit der Sauce in den Topf und stellt sie kurz zurück auf die noch heiße Platte.

Die Sauce ist supergesund und wirklich wahnsinnig lecker. Die Gurke schmeckt man nicht groß raus, allerdings verleiht sie der Sauce eine gewisse Sämigkeit. Auch den Matcha schmeckt man kaum heraus, was ich aber als positiv ansehe und im Bezug auf Gesundheit wertet er die Sauce ja definitiv auf.

Vorher

Nachher für die Tomaten, aber Matcha und Gurke sind noch heil...

Gleich erwischt es auch die Gurke...

Nachher für alle - die Sauce ist fertig :)

Sieht unspektakulär aus, ist aber superlecker und gesund :)





  

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Kartoffel-Blumenkohl-Suppe mit Champignons

Das Auge isst hier nicht unbedingt mit, aber diese Suppe ist ganz wunderbar für kalte Herbstage und eine gute Resteverwertung.

Zutaten für 4 Teller
550 g Kartoffeln
170 g Blumenkohl
100 g Champignons
1 kleine Zwiebel
nach Belieben Petersilie
1 Spritzer Öl
750 ml Gemüsebrühe
1 gehäufter EL scharfer Senf
Kräutersalz
Knoblauchpfeffer
Knoblauchgranulat
Muskat
Paprikapulver scharf

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls kleinschneiden. Beides mit etwas Öl andünsten und dann mit der Brühe ablöschen. Den zuvor zerkleinerten Blumenkohl und kleingehackte Petersilie zugeben. Mit geschlossenem Deckel bei kleiner bis mittlerer Stufe etwa 15 - 20 Minuten kochen lassen (bis das Gemüse gar ist). Nach etwa der Hälfte der Kochzeit die in Würfel geschnittenen Champignons mitkochen lassen. Wenn das Gemüse gar ist, die Suppe pürieren und mit Senf und den restlichen Gewürzen abschmecken, wobei man mit Salz sparsam sein und dafür mehr auf Senf, Knoblauch, Pfeffer und Paprika setzen sollte.

Die Suppe ist sehr sättigend und die Kalorien sind überschaubar. Außerdem ist sie wunderbar cremig, obwohl sie kaum Fett enthält und sie wärmt durch die Schärfe auch noch zusätzlich.


Donnerstag, 15. März 2012

Shirataki-Nudeln mit Zitronentofu und Lauch

Shirataki-Nudeln sind was Wunderbares, sie haben nämlich so gut wie gar keine Kalorien, weil sie aus dem Mehl der Konjakwurzel hergestellt werden. Dadurch enthalten sie quasi keine Kohlenhydrate, sind also geeignet für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer Kohlenhydrate meiden wollen und trotzdem Lust auf Nudeln verspüren. Das klingt jetzt fast zu schön um wahr zu sein und natürlich hat die Sache einen Haken: die Nudeln stinken (je nach Sorte mehr oder minder ausgeprägt) erbärmlich nach Fisch. Wer also als Veganer den Fischgeruch vermisst, ist hier richtig. 
Nein, im Ernst, der Geruch ist wirklich nicht besonders angenehm, aber er verfliegt, sobald man sie abgewaschen hat, das ist die Sache auf jeden Fall wert. Der Eigengeschmack der Nudeln ist gleich null, soll heißen, sie nehmen den Geschmack der Sauce an, was kein Fehler ist. Von der Konsistenz her sind manche wirklich gut und man hat das Gefühl Spaghetti zu essen, bei anderen Marken ist es mehr das Gefühl auf Gummi zu kauen, da muss man ein wenig durchprobieren. Aber an sich bin ich ein Fan von den Nudeln, weil wer würde nicht gerne 200 g Spaghetti für unter 20 kcal essen? ;-)

Heute habe ich das erste Mal die dunklen Shirataki-Nudeln getestet, weil der Asiate meines Vertrauens sie seit Neuestem im Sortiment hat. Geschmacklich schmecken sie genauso nach nichts wie die hellen, dafür stanken sie noch schlimmer nach Fisch - aber, und deswegen gehen sie als Sieger gegen die hellen Shiratakis hervor: sie sind von der Konsistenz her bisher die besten, sehr wenig Gummi- und viel Spaghettifeeling, so muss das sein.

Zutaten für 2 Portionen
200 g Shirataki Nudeln
200 g Tofu natur
200 g Lauch
Saft von 1,5 Zitronen
Spritzer Pflanzenöl
Zitronenpfeffer
Knoblauchgranulat
Paprika, scharf
Balsamico-Senf (alternativ normaler scharfer Senf und bisschen Balsamico)
1/4 l Gemüsebrühe

Zubereitung
Tofu kleinbröseln und dann mit Zitronensaft von einer Zitrone und 2 EL Balsamico-Senf marinieren, außerdem Zitronenpfeffer und Knoblauchgranulat untermischen und etwa eine Stunde durchziehen lassen.

Die Shirataki Nudeln aus dem Päckchen nehmen, die Flüßigkeit abgießen und sie dann erstmal gründlich abwaschen, bis der Fischgeruch verschwindet. Dann in kochendes Salzwasser geben und einfach solange kochen lassen, bis der Rest fertig ist (es gibt verschiedene Theorien bezüglich der Kochzeit, meiner Meinung nach ändert sich da nichts, egal wie lange man sie kocht). 
Den Lauch in Ringe schneiden und dann in einer hohen Pfanne mit etwas Öl andünsten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, den Rest Zitronensaft ebenfalls zugeben und bei mittlerer Hitze kurz köcheln lassen, bis der Lauch die gewünschte Konsistenz hat. Kurz vor Schluss den Tofu untergeben und die Sauce mit Paprika und Knoblauch abschmecken. Zusammen mit den Nudeln servieren.
Den Teller kann man mit Liebstöckel verzieren, passt ganz gut dazu geschmacklich, falls sich was druntermischt.



So sieht die Packung mit den Shirataki Nudeln aus, für alle, die sie bisher nicht kannten.

Vorderseite

Rückseite

Samstag, 10. März 2012

Rohköstliche Karottennudeln mit asiatisch angehauchter Käsesauce

Ich habe ein Problem mit Gemüse. Ich mag Gemüse, ich mag es sogar sehr gerne. Aber ich vermisse es auch erstmal nicht, wenn ich keins esse. Bei Nudeln ist es anders, ich liebe Nudeln und vermisse sie immer, wenn ich sie nicht esse. Was auf Dauer schlecht für die Figur werden kann...

Meine Rettung traf heute hier ein, in ein Form einer wunderbaren kleinen Maschine, dieser hier. Damit kann man nämlich super einfach Gemüse in Nudeln verwandeln und trainiert dabei ganz nebenbei noch seine Arme, wie ich eben beim Ausprobieren merken musste... *stöhn*
Aber die Mühe lohnt sich, wir Ihr gleich sehen werdet.







Erstmal muss ich aber noch zeigen, was außer Nudeln noch von dieser Maschine produziert wird. Ich habe ja schon öfter mal gelesen, dass es inzwischen sogar bereits vegane Sextoys gibt, aber hier bekommt das Ganze nochmal völlig neue Dimensionen. Wer hätte gedacht, dass die mächtige Gurke eigentlich so ein Schlaffi ist und die im Vergleich eher schmächtige Möhre steht wie eine Eins?! *g*




So, nun aber zum Essen!

Zutaten für 1 Portion
Für die Nudeln: so viele Möhren durch die Maschine jagen, wie Ihr eben Nudeln wollte, ich habe 5 genommen
Wer mag kann auch noch etwas Gurke durchjagen, schmeckt ebenfalls super mit der Sauce und eignet sich auch zur Zierde
Für die Sauce:
1/2 Zwiebel
Spritzer Pflanzenöl
50 g Chicago Soydairy Teese Vegan Cheese Creamy Cheddar
300 ml Wasser
1,5 TL Universal-Gewürzpaste  (alternativ passende Menge Gemüsebrühe ins Wasser geben)
Knoblauchgranulat
Garam Masala
Paprikapulver, scharf
Curry
ggfs. Schmelzflocken oder Mehl zum Andicken der Sauce, falls sie zu dünn sein sollte


Zubereitung
Die Möhren und ggfs. die Gurke durch den Spiralschneider jagen.
Für die Sauce einen Spritzer Öl in einen Topf geben und die Zwiebel darin anschwitzen, mit dem Wasser (ggfs. der Gemüsebrühe) ablöschen und die Universal-Gewürzpaste unterrühren. Dann den Cheddar einrühren bei mittlerer Hitze, bis er sich aufgelöst hat. Mit den oben genannten Gewürzen abschmecken. Wem die Sauce zu dünn ist, der kann sie noch andicken mit Mehl oder Schmelzflocken. Ansonsten den Herd auf geringe Hitze runterdrehen und die Nudeln (nur die aus Möhren) unter die Sauce geben und kurz darin erwärmen, dann servieren. Wie man sieht, kann man wunderbare Gebilde daraus bauen.
Die Gurken schmecken mir ebenfalls super mit der Sauce, die einfach kalt unter die Sauce geben, ein Traum.


Eine kleine Rohkostsonne, wenn auch nicht so gut zu erkennen ;-)

Karotten-Tagliatelle in voller Pracht

Der Rest Gurke mit dem Rest Sauce... *schleck*


  

Samstag, 3. März 2012

Asiatisch angehauchte Nudel-Gemüse-Pfanne

Das heutige Mittagessen möchte ich Euch nicht vorenthalten. Ursprünglich hatte ich gar nicht vor es hier zu posten, deswegen kann ich auch nur grobe Mengenangaben machen, aber dann fand ich es so lecker, dass ich dachte, ich sollte es doch hier posten, auch wenn es ziemlich simpel ist. 

Zutaten für 2 Personen
130 g Nudeln (Rohgewicht, ggfs. Woknudeln oder ähnliche)
1 rote Paprika
4 - 5 Stengel Staudensellerie
1 Dose Champignons in Scheiben
1 handvoll Cocktailtomaten
1/2 Zwiebel
Pflanzenöl zum Anbraten
Sojasauce
1 TL Universal-Gewürzpaste (alternativ etwas Gemüsebrühe nehmen und zusätzlich Knoblauchgranulat)
Garam Masala
Chiliflocken
Paprika scharf

Zubereitung
Nudeln nach Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit das Gemüse kleinschneiden (paar Blätter von der Staudensellerie zum Verzieren aufbewahren und nicht kleinhacken) und in einer großen Pfanne in Pflanzenöl erst die Zwiebel anbraten und dann den Rest zugeben und bei mittlere Hitze garen. Universalgewürzpaste unterrühren, einen Spritzer Sojasauce zugeben und dann die Nudeln unterrühren. Zum Schluss mit Garam Masala, Paprikapulver und Chiliflocken abschmecken.

 Zum Servieren in eine Kaffeetasse füllen und auf den Teller stülpen, mit Selleriegrün und Paprikapulver garnieren.





Mittwoch, 1. Februar 2012

Muh-Cha-Kno Suppe

Zugegeben, eine optische Offenbarung ist diese Suppe nicht und auch sonst eher simpel gestrickt, aber lecker. Und wie ich finde, extrem sättigend.

Zutaten für 2 Personen
400 g Champignons
500 ml Gemüsebrühe
30 g No-Muh Melty
1 kleine Zwiebel
Knoblauch nach Geschmack (1-2 Zehen)
Spritzer Pflanzenöl
Salz
Pfeffer
2 TL Rotisseur Senf
25 g Petersilie


Zubereitung
Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden. Petersilie waschen und kleinhacken.
Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch kurz anschwitzen, dann die Champignons zugeben und kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und knapp 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. No Muh zerkleinern und zusammen mit dem Rotisseur Senf unterrühren. Bis auf einen Rest für die Deko die Petersilie ebenfalls dazugeben. Nach den 10 Minuten alles pürieren (so grob oder fein man es eben mag) und mit Salz und Pfeffer und ggfs. noch etwas Rotisseur oder Knoblauchpulver abschmecken. Mit der restlichen Petersilie dekoriert servieren.




Montag, 30. Januar 2012

BiBa-Schokocreme

Was macht man, wenn man Hunger auf Schokolade hat, aber eigentlich Obst essen sollte? Man isst einfach beides. :)

Zutaten
1 reife Banane
1 Birne
1 TL Backkakao
Kokosflocken
Chiliflocken
ggfs. etwas Johannisbrotkernmehl

Zubereitung
Banane und Birne kleinschneiden und pürieren. Den Backkakao ebenfalls unter die Masse pürieren. Wem es zu dünnflüssig ist, der kann es mit etwas JBKM andicken. Dann in ein Schüsselchen füllen und mit Kokosflocken dekorieren. 
Ich fand es zu süß, weil so eine reife Banane und eine Birne schon arg süß sind und so herb ist der Backkakao dann auch nicht, deswegen habe ich das über ein paar Chiliflocken abgefangen, die geben der Sache auch nochmal richtig den Kick.
Beim Essen die Deko einfach unterrühren, dann ist der Geschmack perfekt.

Samstag, 28. Januar 2012

Mediterran gefüllte Champignons

Zutaten für 1 Person
2 große Champignons
1 kleine Tomate
Basilikum
1 Scheibe Tofutti Creamy Smooth Mozzarella Style
Kräutersalz
bunter Pfeffer
Knoblauchpulver oder frischen Knoblauch
Zwiebelpulver oder frische Zwiebel


Zubereitung
Die Champignons putzen und die Stile herausdrehen. Stile in kleine Stücke schneiden, die Tomate und ein paar Blätter Basilikum ebenfalls waschen und in kleine Stücke schneiden. In einem Schüsselchen vermengen und mit den oben genannten Gewürzen abschmecken. Den Käse zur Hälfte mit in die Masse bröseln, die andere Hälfte teilen und zur Seite legen. Die Masse in die Champignons füllen und die mit den Käsevierteln abdecken. Bei 200 Grad für 15 Minuten in den Ofen geben.



Donnerstag, 26. Januar 2012

Matschtümpel Smoothie

Keine Sorge, der Name bezieht sich lediglich auf den optischen Eindruck, der Geschmack ist herrlich! ;-)

Zutaten
20 g Rucola
2 mittelgroße Tomaten
1 Birne
35 g Heidelbeeren
100 ml Grapefruitsaft

Alles durch den Mixer jagen und fertig! Schmeckt herb-süß und sehr erfrischend.

Mittwoch, 25. Januar 2012

BaPflaHeiEiKaGra-Smoothie

Habe heute einen Smoothie aus 

1 Banane
2 Pflaumen
1 kleinen Möhre
35 g Heidelbeeren
25 g Eisbergsalat
100 ml Grapefruitsaft


gemacht und er war echt lecker. Allerdings sollte man auch wirklich nicht mehr Eisbergsalat hinzutun, da der Geschmack sonst unangenehm werden könnte. Aber mit dem bisschen Salat war es ok und der Smoothie war irgendwie "bissfester", also so im Sinne als wären Cerealien in einem Drink, nicht zähflüssig.



Montag, 23. Januar 2012

Ba-Cle-Hei-Pflau-Gra Smoothie

Heute gab es eine neue Smoothie-Kreation, erwischt hat es folgende Zutaten:

1 Banane
2 Pflaumen
1 Clementine
40 g Heidelbeeren
100 ml Grapefruitsaft

Ich finde die Mischung echt klasse, besonders die Pflaumen im Smoothie haben es mir angetan, damit werde ich noch weiter experimentieren.

So sah er aus


Freitag, 20. Januar 2012

Bi-Ba-Hei-Gra Smothie

Zutaten für einen Smoothie
100 ml Grapefruitsaft
1 kleine Banane
1 (weiche/reife) Birne
50 g Heidelbeeren

Alles zusammenmixen und fertig!
Ich find die Kombi super, schön fruchtig, aber auch leicht herb.


Montag, 16. Januar 2012

Veganer Käse(ersatz) auf's Brot

Ich muss zugeben, was mir als Veganer am meisten fehlt ist Käse. Ich liebe Käse, ich hätte mich ausschließlich von Käse ernähren können, die Umstellung ist echt hart. Im No Muh Chäs habe ich zwar eine sehr leckere vegane Alternative gefunden für auf's Brot (da hatte ich ihn am liebsten), aber auf die Dauer leider auch eine extrem teure. Immer nur No Muh ist also nicht drin bei meinem Studentenbudget.
Schließlich sah ich, dass einige aus Hefeflocken Hefeschmelz herstellten und das als Käseersatz nutzen, also eilte ich schnell ins Geschäft um Hefeflocken zu kaufen und das auch auszuprobieren. Dazu bin ich allerdings bis heute nicht gekommen, aber ich werde berichten, wenn es soweit ist. ;-)
Als ich also mal wieder verzweifelt war und Käsegeschmack auf meinem Brot wollte, testete ich einfach mal Hefeflocken auf's Brot zu streuen, ich dachte mir, wenn man daraus Käseersatz herstellen kann, müssen sie ja auch irgendwie danach schmecken. Was soll ich sagen, es schmeckte großartig und es trifft bei mir genau die gleichen Geschmacksnerven wie Käse! Ich bin begeistert, man braucht ja nicht viel, also ist es auch noch günstig und viel kalorienärmer als jeder (Ersatz)käse!
Einfach nur Brot, Margarine und Hefeflocken drauf, das ist so unglaublich lecker! Wer's italienisch angehaucht mag, kann noch ein paar Blättchen frisches Basilikum drauftun.

Für alle, die sich fragen, was das ist - da gab es schon öfter Mißverständnisse, deswegen hier ein Bild.

Leckeeeer!!!
Hefelocken lassen sich übrigens auch noch vielseitig anderweitig verwenden, über die Nudeln gestreut haben sie was von Parmesan, ich mag sie auch gerne über Salzkartoffeln mit Margarine. Eigentlich kann man sie fast überall drantun, probiert es einfach mal aus. :-)

Samstag, 14. Januar 2012

Dinkelspirelli mit pikanter Tomatensauce

Mein heutiges Abendessen möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

Zutaten für 2 Portionen
200 g Dinkelspirelli
500 g Tomaten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
5 ml Pflanzenöl
bunter Pfeffer
Kräutersalz
Chiliflocken
Hefeflocken
frisches Basilikum (ca. 15 Blätter)

Zubereitung
Die Spirelli nach Packungsanweisung kochen.
Die Zwiebel, Knoblauch und Tomaten in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen, dann die Tomaten zugeben und je nach Geschmack die Gewürze zufügen. Ich habe ordentlich Chilipulver drangetan, aber das mag ja nicht jeder in solchen Mengen. Die Sauce bei mittlerer Hitze vor sich hinköcheln lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. (20-25 Minuten fand ich gut, dann sollte man die Nudeln dementsprechend später aufsetzen) Währenddessen das Basilkum kleinhacken und etwa 5 Minuten vor Ende unter die Sauce geben (vorher wird es sonst zu matschig).
Zum Schluss Sauce über die Nudeln geben und mit frischen Basilikumblättchen verschönern. ;-)

Ich habe dazu ein Gläschen Rotwein getrunken, passt gut (und half auch gegen die etwas sehr großzügige Chiliverwendung;).

vegane Antipasti - Spitzpaprika mit Oliventofu

Zutaten
grüne Spitzpaprika
1 Block Oliventofu

Zubereitung
Die Spitzpaprikas waschen, halbieren und entkernen, Tofukleinbröseln und in die Spitzpaprikaschiffchen füllen, fertig!

Total simpel, superfix und extrem lecker!