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Freitag, 8. März 2013

Sellerieburger - Fast Food meets Gemüse

...oder auch: The Day I fell in Love with Celery.

Nachdem IDA mir am Dienstag eine Knollensellerie gebracht hat, rätselte ich die ganze Zeit, was ich damit machen könnte. Ich bin kein riesen Selleriefan, sie schmeckt mir zu gesund. Eigentlich ist sie bei mir bisher immer in irgendeiner Form in der Suppe gelandet, ob im selfmade Gemüsebrühenpulver, als Suppengemüse oder direkt als Selleriesuppe. Aber auf all das hatte ich keine Lust. Ich wollte irgendwas, was so richtig schön ungesund schmeckt.

Das habe ich auch geschafft!
Ich habe mich an Sellerieschnitzel als Fleischersatz erinnert (bzw. eigentlich hat mich meine Mutter daran erinnert) und damit war klar, in welche Richtung es gehen sollte. Aber ich wollte mehr. Außerdem war ich zu faul zum Panieren. Aber beim Stichwort Panieren musste ich an Cordon Bleu denken und damit war das heutige Essen geboren.
Sellerieschnitzel natur gefüllt mit Käse und damit in gewisser Weise schon fast eine Art Sellerieburger oder wegen mir auch Sellerie-Cordon Bleu. Man kann das Kind nennen, wie man will, auf jeden Fall schmeckt es ganz hervorragend und ist dabei sogar noch einigermaßen gesund und kalorienmäßig im Rahmen.

Die Menge der Zutaten variiert natürlich, je nachdem, wieviel Hunger Ihr habt bzw. wie viele Schnitzel Ihr wollt, deswegen sage ich einfach mal, was Ihr an sich braucht.
Ich habe als Käse gerade sowohl Wilmersburger Pizzaschmelz als auch Tofutti Cheddar Style (Foto) verwendet und beides hat ganz wunderbar dazu geschmeckt, insofern seid Ihr flexibel mit der Auswahl des Käses.


Zutaten
Knollensellerie
veganer Käse nach Wahl
(Käuter)salz
Knoblauchgranulat
scharfer Senf
Öl zum Braten

Zubereitung
Die Knollensellerie in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Pro Burger braucht Ihr zwei von diesen Scheiben. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Selleriescheiben darin bei mittlerer Hitze (bis stark, zumindest anfangs) braten, ca. 4 Minuten pro Seite, aber das merkt Ihr. Während des Bratens mit Knoblauchgranulat bestreuen. Kurz, bevor Ihr die Selleriescheiben aus der Pfanne holt, also wenn Ihr sie nicht mehr wendet, schmiert ihr mit einem Messer etwas scharfen Senf auf die Sellerie und bestreut sie mit etwas Salz und ggfs. nochmal mit ein wenig Knoblauch. Dann den veganen Käse auf die eine Selleriehälfte geben, kurz anschmelzen lassen und dann den Deckel (also die andere Selleriescheibe) oben draufgeben und servieren.



Donnerstag, 21. Februar 2013

Eichblattsalat mit Mandel-Nuss-Tofu und Goma

Gestern und heute gab es bei mir den Eichblattsalat aus der IDA-Kiste und ich dachte mir, ich zeige Euch mal, was ich daraus gemacht habe, es war nämlich echt seeehr lecker.

Vorab vielleicht erstmal zum Eichblattsalat... ich kannte ihn vorher nämlich nicht und habe mich deswegen schlau gemacht. Also, er ist angeblich sehr empfindlich und sollte möglichst spätestens am nächsten Tag verzehrt werden. Das kann ich bei meinem Exemplar jetzt so nicht bestätigen, der war heute immer noch genauso frisch wie am Dienstag, aber vielleicht habe ich auch einfach Glück gehabt. Lagern tut man ihn am besten im Gemüsefach vom Kühlschrank, er mag es kühl und dunkel.
Gesund ist der Eichblattsalat ebenfalls, ich finde, der Name klingt auch ziemlich gesund irgendwie. ;-) Auf jeden Fall enthält er viele B-Vitamine, Vitamin C, Mineralstoffe und Provitamin A.
Vom Geschmack her ist er ziemlich kräftig und leicht nussig, richtig lecker.

So, nun zu meinem Rezept...

Ich habe dazu ein Dressing aus Kürbiskernöl und Kräuteressig gemacht, weil ich fand, dass das Kürbiskernöl eine gute Ergänzung zum nussigen Aroma des Salates bildet. 
Für das Dressing mischt Ihr Kürbiskernöl und Kräuteressig im Verhältnis 2:1 und vermehrt das Ganze dann noch mit ein wenig Wasser. Dann noch mit etwas Kräutersalz und Knoblauchflocken abschmecken und zum Salat servieren.
Das absolute Highlight ist aber, wenn Ihr dann noch etwas Mandel-Nuss-Tofu in den Salat bröselt und es gemeinsam mit Goma (gerösteten Sesamsamen) unterrührt.

Dienstag, 15. Januar 2013

Schnelle Nudeln zum Verlieben und der Schweinebaron

Gestern Abend war bei mir Resteessen angesagt und dabei entstand eine Kreation, die sie unglaublich lecker war, dass ich sie Euch einfach nicht vorenthalten will, auch wenn ich es kaum als Rezept bezeichnen möchte, so simpel ist das Ganze. Aber man muss es eben auch erstmal machen und deswegen schreibe ich es Euch doch.

Gestern Mittag habe ich bei meinen Eltern gegessen und meine Mum hat extra für mich vegan gekocht, ich habe mich total gefreut. Meine Eltern sind da nur begrenzt offen, also meine Mum schon eher, aber mein Vater weniger, insofern esse ich wenn ich dort bin meist so vegan wie möglich, aber eben häufig auch nur vegetarisch. Ich finde das auch nicht schlimm, das bisschen, was ich da alle paar Wochen mal esse halte ich nicht für so dramatisch und wie man sieht, kommen sie mir ja auch immer mehr entgegen. Insofern wollte ich mich hier auch nochmal freuen, dass es gestern veganes Mittagessen gab und es war richtig lecker! :-) Es gab Feldsalat (ich liebe ihn ja eh) und dazu Bandnudeln mit einer Mischpilz-Sahnesauce. Zur veganen Sahne hatte ich meine Mutter schon länger gebracht, die findet sie richtig toll und mein Papa merkt gar nichts davon. ;-)
Wie dem auch sei, das musste ich gerade nochmal loswerden. Davon sind auf jeden Fall noch Nudeln übrig geblieben und die hab ich dann mitgenommen zum Abendessen. Sauce war nicht über, deswegen musste ich mir was Neues überlegen und fand noch einen Rest Mandel-Sesam-Tofu im Kühlschrank. Dabei handelt es sich meiner Meinung nach um eine der geilsten Tofusorten, ich könnte den auch einfach pur essen, der trifft bei mir den gleichen Geschmacksnerv wie früher ein Stück Wurst, das man sich mal eben in den Mund geschoben hat. Wer dafür also noch eine Alternative sucht...
Aber auch ansonsten ist der Mandel-Sesam-Tofu genial und absolut vielfältig einsetzbar. Ich habe mir gestern den Rest über die Nudeln gekrümelt und dann noch etwas Wilmersburger Pizzaschmelz darübergestreut und das ganze in der Mikrowelle erhitzt. An die Nudeln hatte ich vorher einfach nur einen Spritzer Öl gegeben, damit sie nicht so trocken sind.
Das Ganze ist also wirklich in wenigen Minuten fertig und es schmeckt so göttlich, diese Kombi aus zerlaufenem Wilmersburger und Mandel-Nuss-Tofu ist so herzhaft lecker, ich hätte mich reinlegen können. Das wird bei mir auf jeden Fall von der spontanen Resteverwertung zum Dauergast auf der Speisekarte werden, für wenn's mal schnell gehen muss.





Nicht, um Euch den Appetit zu verderben, sondern weil ich es einfach wichtig finde, dass möglichst viele Menschen von dieser Sendung erfahren, möchte ich Euch noch auf den Link in die Mediathek zum Schweinebaron hinweisen. Die Reportage kam gestern Abend auf WDR und für alle, die sie verpasst haben, sei sie an dieser Stelle nochmal wärmstens empfohlen. Dort wird gezeigt, wie Adriaan Straathof versucht in Ostdeutschland sein Schweinezuchtimperium weiter auszubauen und was für unglaubliche Dinge dort ablaufen.
Danach freut Ihr Euch auch noch mehr über den Tofu im Essen, ihr müsst es pragmatisch sehen.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Last Minute Geschenkidee für schwere Fälle -> Biergelee

Euch fehlt noch ein Geschenk und Ihr habt keine Lust, Euch morgen nochmal ins Getümmel zu stürzen? Oder Ihr habt einen besonders schweren Fall, bevorzugt männlich, bei dem man nie weiß, was man ihm schenken soll? Oder Ihr wollt einfach noch eine Kleinigkeit zum Geschenk für Tante Else als Ergänzung? Hier kommt Eure Rettung!

Die Zutaten hat man in der Regel im Haus oder sind sind schnell noch besorgt und das Ganze ist superfix gemacht, kreativ und wahnsinnig lecker. Ich würde sogar behaupten, dass das Biergelee auch Menschen schmecken wird, die nicht unbedingt die größten Biertrinker sind.

Meine Inspiration war dieses Rezept. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es ebenfalls richtig lecker ist, wenn man noch Äpfel oder Birnenstückchen reintut oder auch 2:1 Gelierzucker verwendet, da es doch recht süß ist (aber lecker, keinesfalls zu süß). Bei der Menge aus dem Rezept hat man am Ende etwa fünf Gläser (also ich hatte fünf verschieden große, deswegen werden es wohl sechs mittelgroße sein...). Ich habe Früh Kälsch verwendet, kann es mir aber sehr gut mit allen erdenklichen Biersorten vorstellen, vorallem auch mit Schwarzbier. Altbier würde ich persönlich natürlich nicht verwenden wollen. ;-)
Ich habe auch eher 2 - 3 Prisen Zimt genommen, ich liebe Zimt und fand das so noch besser, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Hier noch Fotos vom Making Of... Erkennt da noch jemand außer mir ein Rentier? ;-)

Da ist ein Rentier, seht Ihr es? Stellt Euch den großen braunen Fleck als Teil des Geweihs vor und darunter die Blase das Auge...
Das Rentier musste zum Dienst ;-)
Fertig zum Verschenken oder selber naschen!

Sonntag, 25. November 2012

Rohkost-Apfelmus mit Ingwer und Zimt

Hier ein Rezept, das in jeglicher Hinsicht zur Jahreszeit passt - es schmeckt nicht nur wunderbar herbstlich/winterlich/weihnachtlich, sondern es ist auch noch eine Wahnsinnswaffe gegen jede Erkältung. Und es ist ganz simpel und fix gemacht mit dem Vitamix.

Zutaten für 1 große Portion
3 Äpfel (ca. 400 g)
1 Stück Ingwer (ca. 15 g)
gemahlener Zimt nach Geschmack

Zubereitung
Die Äpfel würfeln und in den Vitamix geben. Zuerst auf kleiner Stufe anfangen, dann langsam bis zur mittleren Geschwindigkeit erhöhen und die Würfel mit dem Stößel wieder zum Messer geben, damit es funktioniert. So lange durch den Vitamix jagen, bis ihr Apfelmus habt, dann den in kleine Stücke geschnittenen Ingwer nochmal mit durchjagen und am Ende mit Zimt abschmecken.


Montag, 20. August 2012

Gnocchi in pikanter Tomaten - Mandel-Nuss-Tofu - Sauce

Auch wenn das Rezept total simpel ist, ist es doch so lecker, dass ich es Euch nicht vorenthalten möchte. Außerdem schmeckt es auch, wenn es abgekühlt ist, d.h. es ist für heiße Sommertage ebenfalls geeignet. Dass man von den scharfen Gewürzen nicht gerade weniger schwitzt, gebe ich zu, aber für mich muss es nunmal scharf sein - bleibt ja jedem selbst überlassen mit der Schärfe.

Zutaten für 2 Personen
500 g Gnocchi
4 großte Tomaten
1 - 2 rote Zwiebeln
100 g Mandel-Nuss-Tofu
Chiliöl
Knoblauchgranulat
Knoblauchpfeffer
Chiliflocken
Harissa
Paprika, edelsüß

Zubereitung
Gnocchi nach Packungsanweisung kochen.
In der Zwischenzeit die Tomaten würfeln und die Zwiebeln kleinhacken. In einer Pfanne die Zwiebeln in Chiliöl anschwitzen, dann die Tomaten zugeben und die Sauce bei mittlerer Hitze bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen. Während des Köchelns noch den Tofu hineinbröseln und die Sauce großzügig mit Knoblauchgranulat und Knoblauchpfeffer und etwas vorsichtiger mit Chiliflocken, Harissa und Paprika abschmecken. Am Ende mit den Gnocchi zusammen servieren.

Ist in einer Viertelstunde gemacht und richtig lecker.

 
 

Donnerstag, 31. Mai 2012

Vegane Schleifsteine oder: Das Beste, was die Eifel je hervorgebracht hat

Man kann von der Eifel ja halten, was man will. Wahlweise nichts oder man freut sich, dass es eine Region in Deutschland gibt (es gibt sicherlich noch mehr), wo man im Nullkommanichts jeden Omni überzeugen kann, dass Tiere intelligenter sind als Menschen.

Nein, das ist jetzt nicht so böse gemeint, wie es klingt. Ich habe nichts gegen die Eifel, zumindest keine wirksamen Mittel. Spaß, jetzt ist wirklich Feierabend. Also ich habe nichts gegen die Eifel, die haben tolles Brot, idyllische Landschaften, leckeres Wasser und wenn man lange genug sucht, findet man auch ein paar vernünftige Menschen. Ich bin einfach nur traumatisiert von meiner Arbeit in einem Bekleidungsgeschäft in der Kölner City vor Jahren, wo immer so Trups von etwa 5-10 Eifelfrauen im Verbund angegeriffen haben und unter unerträglich lautem Geschnatter alles ruinierten, was ich gerade mühsam zusammengefaltet hatte. Ich habe sie echt schon auf 30 m Entfernung als aus der Eifel identifiziert und ich lag immer richtig. Sowas prägt. Aber abgesehen von diesen Geschöpfen und einigen anderen Kuriositäten habe ich wirklich nichts gegen die Eifel. Ein Teil meiner Familie ist sogar von dort, insofern darf ich auch lästern. ;-)

Was die Eifler aber wirklich haben, ist leckeres Esssen. Wenn es jemanden mal dorthin verschlagen sollte - kauft Euch Brot in einer kleinen Dorfbäckerei, besseres Brot werdet Ihr nirgendwo bekommen, das haben sie echt drauf!

Dass sie abgesehen vom Brot auch mit Mehl umzugehen wissen, zeigen die Schleifsteine, das tollste Gericht, was es die Eifel je hervorgebracht hat. Eigentlich werden sie mit Eiern und Butter gemacht, ergo habe ich seit Monaten getrauert, dass ich sie nicht mehr essen kann. Als meine Schwester mir dann heute berichtete, dass sie sich Schleifsteine macht, konnte ich es nicht mehr aushalten und ich habe versucht, die Schleifsteine zu veganisieren - ein voller Erfolg! Ich war so happy, Ihr glaubt es nicht, ich liebe diese Dinger, auch wenn sie 8 Mio Kalorien und ziemlich wenig Vitamine haben, sie sind göttlich!

Hier also das Rezept für eine weitere vegane Sauerei :-)


Zutaten für 1 Portion
2 leicht gehäufte EL Sojamehl
5 leicht gehäufte EL Wasser
6 EL Mehl
Sprudelwasser nach Bedarf
Salz
Margarine

Zubereitung
Sojamehl und Wasser in einer Schüssel untereinanderrühren. Dann das Mehl dazugeben und kurz verrühren, dann der Masse vorsichtig Sprudelwasser zugeben und rühren. Soviel Wasser zugeben, bis ein zäher Teig entsteht - es sollte alles verbunden sein, aber er darf nicht zu flüssig sein! Falls es doch zuviel Sprudel war, mit etwas Mehl wieder andicken. Dann noch eine kräftige Prise Salz in den Teig mischen.
Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und mit einem Esslöffel Teigklumpen aus der Masse nehmen und diese ins kochende Salzwasser geben. So lange kochen lassen, bis die Teigklumpen/Schleifsteine an der Wasseroberfläche schwimmen (ca. 5-7 Minuten).
Während die Schleifsteine kochen in einem kleinen Topf Margarine schmelzen, nach Geschmack ruhig auch leicht anbräunen und dann die fertigen Schleifsteine noch durchziehen und mit der Margarine servieren. Ggfs. am Ende nochmal mit einer Prise Salz abschmecken.



die fertigen Schleifsteine (leider kam ich nicht auf die Idee, mal einen einzeln zu fotographieren, aber Ihr ahnt es)


Der Teig sollte in etwa so aussehen, auch wenn das Foto vermutlich nicht allzuviel über die Konsistenz aussagt



Und hier noch ein versöhnlicher Abschluss zum Thema Eifel...


Simply gorgeous - scharfe Pasta mit gefüllten Oliven

Manche Dinge sind so simpel, dass es mir schon fast peinlich ist, das Rezept hier zu posten. Oder es überhaupt "Rezept" zu nennen. Aber gerade als ich das Foto sah, dachte ich mir, das war so lecker gestern Abend, das sollte ich Euch nicht vorenthalten. Manchmal sind die simpelsten Dinge eben doch die Besten.

Zutaten für 1 Person
100 g Nudeln
gefüllte Oliven (hier grüne Oliven mit Paprikapaste)
gutes Olivenöl
Knoblauchgranulat
Thai Green Curry Pulver
gemahlenes Zitronengras

Zubereitung
Nudeln nach Packungsanweisung kochen (ich hatte diese Bandnudeln aus dem Asialaden, schmecken genauso, brauchen aber nur 3-4 Min). Dann abgießen, etwas Olivenöl unterrühren, gewünschte Menge gefüllter Oliven dazu geben und mit den Gewürzen bestreuen. Ich habe viel Knoblauch, eine Prise Curry und eine größere Prise Zitronengras genommen, aber das ist alles Geschmackssache.
Auf jeden Fall superschnell gemacht, genial lecker und man könnte damit sogar Überraschungsbesuch glücklich machen.

 

Dienstag, 1. Mai 2012

Sweets from Scotland - Shortbread

Ich war in den letzten Tagen eindeutig too much in contact with Great Britain... am liebsten würde ich sofort rüberfliegen, aber da das nicht geht, musste ich mir ein wenig Great Britain ins Rheinland holen. Das schlechte Wetter wollte ich nicht, also brauchte es eine andere Spezialität und nachdem ich immer wieder mit Shortbread konfrontiert worden war in den letzten Tagen (und es morgen schon wieder sein werde), war die Entscheidung schnell gefallen - ich konnte nicht länger widerstehen und hoffte, es würde veganisiert nichts von seinem Zauber verlieren.

Die gute Nachricht ist, es schmeckt tatsächlich veganisiert genauso großartig wie das Original, die schlechte Nachricht, es hat auch genauso viele Kalorien... ;-) Aber es ist jede einzelne Kalorie wert.

Da ich nur einen Miniofen haben und mir nicht sicher war, ob es überhaupt schmeckt, habe ich erstmal nur ein Miniblech gebacken. Soll heißen, wer einen normalen Ofen hat, nimmt einfach das doppelte Rezept.

Zutaten für 1 Miniofenblech
200 g Mehl
60 g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
125 g Margarine

Zubereitung
Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten, dann etwa 1 cm dick ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Längs und quer in die typische Shortbreadform schneiden und mit einer Kuchengabel die typischen Löcher in den Teig pieksen (siehe Bild). Dann für 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen geben (ab und zu mal danach schauen, beim normalen Ofen geht es eventuell bisschen schneller und zu knusprig schmeckt es nicht so lecker).


vor dem Backen, damit Ihr seht, wie's aussehen soll - hätte ich ein Nudelholz, wäre das auch professionell verteilt und hätte ich nicht soviel genascht, hätte der Teig auch bis in die Ecken gereicht ;-)

Und weil wir ja gerade beim Thema Sweets from Scotland sind, ich habe da ein ganz tolles Video entdeckt von einer meiner Lieblingssängerinnen, die den Boss auf wundervolle Weise neu interpretiert...

Dienstag, 24. April 2012

Basilikumtofu³

Basilikumtofu ist meiner Meinung nach eine der großartigsten Tofuvarianten überhaupt, ich könnte es tonnenweise essen, auch pur, einfach nur lecker.

Vorallem kann man es aber auch zu wahnsinnig vielen tollen Sachen verarbeiten, ganz simpel und drei Varianten mag ich Euch hier mal zeigen, die gab es heute bei mir zu essen.

Völlig simpel, lecker und schnell gemacht und die Grundlage von allem ist der Basilikumtofu-Tomaten-Salat. Einfach einen Block Basilikumtofu kleinbröseln und Tomaten kleinschneiden und druntermischen, fertig. Man braucht weder Gewürze noch Dressing noch sonstwas, einfach und lecker.

Sehr lecker schmeckt es auch, wenn man ein Baguettebrötchen mit Balsamico-Senf bestreicht und dann etwas von dem Salat draufgibt und das Ganze kalt genießt.



Will man das alles noch toppen, verarbeitet man das Ganze weiter, indem man No Muh Melty obendrauf packt und es dann für 10 Minuten bei 125 Grad Oberhitze in den Ofen schiebt. Einfach nur ein Gedicht!
vor dem Backen

nach dem Backen
 

Samstag, 24. März 2012

Räuchertofu-Champignon-Pfanne mit Udon

Dies mag jetzt nicht die klassische Art sein, Udon einzusetzen, aber definitiv eine sehr leckere. Wer keinen Asialaden in der Nähe hat, kann auch jede andere Nudelsorte verwenden. Ich finde an Udon grandios, dass sie schmecken wie Bavette (meine Lieblingsnudeln), aber nur drei Minuten brauchen, bis sie fertig sind. Wie dem auch sei, nehmt welche Nudeln Ihr eben mögt.

Zutaten für 2 Personen
150 g Udon
1 Block Räuchertofu
400 g Champignons
2 Lauchzwiebeln
Pflanzenöl
3 EL Sojasauce
Salz
Pfeffer
Paprika, scharf
Knoblauchgranulat

Zubereitung
Champignons putzen und in Scheiben schneiden, Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden, Räuchertofu würfeln. In einer Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen und Champignons und Räuchertofu darin anbraten. 
Parallel Udon kochen, so dass sie zusammen mit dem Rest fertig werden.
Wenn die Champignons fast fertig sind, die Lauchzwiebeln zugeben und kurz mitbraten und alles mit der Sojasauce und den Gewürzen abschmecken. Zum Schluss die Nudeln untermengen.

 

Sonntag, 4. März 2012

Grinselinsen mit lustigem Reis

Ääze, Bunne, Linse bränge de Fott zom Grinse. Und sauer macht lustig, das weiß auch jeder. Folglich bringt dieses Gericht hier richtig gute Stimmung. ;-)

Zutaten für 2 Personen (oder 1 sehr hungrige)
125 g Reis (Basmati)
90 g rote Linsen
mit Paprikapaste gefüllte Oliven
Walnussöl
Liebstöckel
2 TL scharfes Spezialsuppengewürz (alternativ normale Gemüsebrühe und später mehr von den scharfen Gewürzen)
Garam Masala
Paprikapulver (scharf)
Chilipulver
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung
Den Reis nach Packungsanweisung kochen und wenn er fertig ist, etwas Walnussöl untergeben sowie Liebstöckel und 3/4 des Zitronenafts. In eine Tasse geben und als Berg auf den Teller stürzen.

In einem kleinen Topf die roten Linsen in etwas Wasser mit dem Spezialsuppengewürz gut 5 Minuten kochen, dann abgießen, Rest Zitronensaft unterrühren und mit Garam Masala, Paprika und Chili abschmecken (durch das Suppengewürz sind sie schon recht würzig). Um den Reisberg verteilen und den Teller noch mit den Oliven garnieren.

Geht superfix und ist extrem lecker. 



Dienstag, 14. Februar 2012

Pizza mal anders - einfach, schnell und kalorienarm

Wenn man mal wenig Zeit und Kalorien in Pizza investieren möchte, ist das hier meine Lieblingsalternative. Vorallem kann man davon auch wunderbar zwei essen, weil's so schön lecker ist und trotzdem kalorienarm.

Für eine Pizza
1 Wrap
Tomatenmark
No Muh Melty
Pfeffer
Kräutersalz
Knoblauchpulver
Chilipulver
Oregano
sonstige Gewürze nach Geschmack (ich habe noch Garam Masala verwendet)
Belag nach Wahl (ich hatte Champignons und Tomaten)

Zubereitung
Den Wrap mit Tomatenmark bestreichen. Mit den Gewürzen bestreuen und mit Wunschbelag belegen, ggfs. nochmal etwas Gewürze obendrauf streuen. Dann mit No Muh Melty belegen und Oregano darüberstreuen. Für etwa 10 Minuten bei 180 Grad in den Ofen geben und schon hat man die schnellste Pizza der Welt, die auch noch genial lecker ist!

In meiner Variante hier hat eine übrigens 322 kcal.

Montag, 13. Februar 2012

Melty Mushrooms

Manche Rezepte sind so simpel, dass es schon fast ein bisschen peinlich ist, sie überhaupt zu posten. Aber trotzdem muss man ja erstmal auf die Idee kommen und  deswegen werde ich dieses Rezept trotzdem posten, weil ich es nämlich unglaublich lecker fand, obwohl es so simpel ist.

Zutaten für 1 Portion
250 g Champignons
Spritzer Pflanzenöl
Knoblauch nach Geschmack/Terminkalender
30 g No Muh Melty
evtl. Prise Pfeffer

Zubereitung
Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Beides in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl anbraten und kurz bevor die Champignons gut sind, den No Muh Melty in kleinen Stücken untergeben und ein bisschen mitbrutzeln, bis er sich mehr oder minder aufgelöst/verteilt hat. Einfach ein Gedicht und man braucht sonst wirklich keine Gewürze mehr, höchstens je nach Geschmack noch mit ein bisschen Pfeffer abschmecken.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Gepimpte Erdbeermilch

Nachdem ich gestern Erdbeeren im Angebot sah und diese auch noch verführerisch dufteten, konnte ich nicht widerstehen und habe ein Körbchen gekauft, auch wenn das zu dieser Jahreszeit eigentlich nur ein Fehler sein kann.
Geschmacklich konnten sie leider das Versprechen, das sie mit ihrem Duft gegeben hatten tatsächlich nicht halten, aber ein bisschen Geschmack hatten sie immerhin, auch wenn die richtige Süße fehlte.
Ich habe dann beschlossen, sie zu einer Erdbeermilch zu verarbeiten und zwar wie folgt...

Zutaten für 1 Glas
110 g Erdbeeren
170 ml Alpro Soyamilch light
Prise (ca. 3 g) Kokosraspeln
Prise Backkakao (war mal wieder von den Pralinen übrig)
eine etwas kleinere Prise Zimt

Zubereitung
Erdbeeren gut waschen, putzen und ggfs. einmal durchschneiden, dann mit den anderen Zutaten pürieren und fertig.

Schmeckt wirklich gut, eben auch mit nicht so tollen Erdbeeren, weil der Erdbeergeschmack (also der leckere *g*) durchkommt und gleichzeitig befriedigt es auch das Bedürfnis nach Schokolade durch den Kakao, aber es schmeckt trotzdem nicht nach Kakao, sondern mehr nach Erdbeer und Kokos. 

Dienstag, 7. Februar 2012

Kakaobohnen - die gesündesten Pralinen aller Zeiten

Meine Schwester erzählte mir gestern, dass eine Freundin ihr gesagt habe, man könne aus weißen Bohnen wunderbar Pralinen herstellen. Das genaue Rezept hatte sie leider nicht parat, also habe ich gerade einfach ein bisschen experimentiert und ich würde sagen, das Experiment ist gelungen.
Was das Backaroma angeht, da hatte ich das Fläschchen noch da, aber leider nicht mehr die Verpackung, deswegen weiß ich die Zutaten nicht. Ich habe auf der HP von Dr. Oetker geschaut und über dieses Allergieausschlussverfahren habe ich herausgefunden, dass es möglicherweise tatsächlich vegan ist. Die genauen Zutaten konnte ich allerdings nicht finden. Nächstes Mal würde ich es sonst ggfs. durch etwas anderes ersetzen.

Zutaten für ca. 12 Pralinen
120 g weiße Bohnen (aus dem Glas)
Zimt
Kakaopulver
Zucker
evtl. Süßstoff
Kokosraspeln
Backaroma Butter-Vanille

Zubereitung
Bohnen abtropfen lassen und abwaschen. Dann kleinpürieren und nach Geschmack Zimt, Kakaopulver und Zucker untermischen, bis die Masse schön süß und schokoladig schmeckt. Man kann einen Teil des Zuckers auch durch Flüssigsüßstoff ersetzen, wenn man noch mehr Kalorien sparen möchte. Außerdem einige Tropfen Butter-Vanille Aroma und 2-3 TL Kaffee (also flüssig, kein Pulver) unterrühren.
Wenn die Masse direkt fest genug ist (war sie bei mir), Pralinenkugeln daraus rollen, ansonsten für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank geben und dann die Kugeln formen. Anschließend wahlweise in Kakao oder Kokosraspeln rollen, schmeckt beides himmlisch.

frisch gerollt

mit Kokosraspeln und Kakaopulver fertiggestellt

Freitag, 3. Februar 2012

Sandwiches ohne Muh und Mühe

Gerade für den kleinen Hunger kreiert: Sandwiches gefüllt mit No-Muh-Melty und Tomate. Darin schmilzt der No-Muh auch richtig gut.

Montag, 30. Januar 2012

BiBa-Schokocreme

Was macht man, wenn man Hunger auf Schokolade hat, aber eigentlich Obst essen sollte? Man isst einfach beides. :)

Zutaten
1 reife Banane
1 Birne
1 TL Backkakao
Kokosflocken
Chiliflocken
ggfs. etwas Johannisbrotkernmehl

Zubereitung
Banane und Birne kleinschneiden und pürieren. Den Backkakao ebenfalls unter die Masse pürieren. Wem es zu dünnflüssig ist, der kann es mit etwas JBKM andicken. Dann in ein Schüsselchen füllen und mit Kokosflocken dekorieren. 
Ich fand es zu süß, weil so eine reife Banane und eine Birne schon arg süß sind und so herb ist der Backkakao dann auch nicht, deswegen habe ich das über ein paar Chiliflocken abgefangen, die geben der Sache auch nochmal richtig den Kick.
Beim Essen die Deko einfach unterrühren, dann ist der Geschmack perfekt.

Freitag, 27. Januar 2012

Quinoa mit Rumbasauce

Der Rest Rucola musste verwertet werden und das ist dabei rausgekommen...

Zutaten für 1 Person
100 g Quinoa
50 g Rucola
100 g Alpro Soya Cuisine light
100 g Basilikum-Tofu
100 ml Gemüsebrühe
Kräutersalz
Pfeffer
Knoblauchpulver
Muskatnuss


Zubereitung
Quinoa nach Packungsanweisung kochen.
In der Zwischenzeit Rucola waschen, putzen und kleinschneiden. In einer Pfanne die Gemüsebrühe erhitzen und Soya Cuisine zugeben. Basilikumtofu kleinbröseln und unter die Sauce geben. Mit den Gewürzen abschmecken. Kurz bevor die Quinoa gar ist den Rucola in die Sauce geben und bei sehr geringer Hitze noch zwei Minuten in der Sauce ziehen lassen. Zusammen mit der Quinoa servieren.






Donnerstag, 26. Januar 2012

Broccoli-Rucola-Suppe

Die Idee kam mir heute spontan in der Uni während der Klausurvorbereitung - deswegen vielleicht auch die giftige Farbe. ;-) Die Farbe tut dem Geschmack aber keinen Abbruch, ich muss mich mal gerade selber beweihräuchern, ich finde die Kombi wirklich gelungen. Ein weiteres Argument für diese Suppe ist, dass man einen Riesenberg Essen für ganz wenige Kalorien hat...

Zutaten für ca. 4-5 Teller
1 Broccoli
40 g Rucola
Gemüsebrühe
50 g Alpro Soya Cuisine light
Salz
Pfeffer
Knoblauchpulver
Chiliflocken
Paprika edelsüß

Zubereitung
Broccoli putzen und zerkleinern. Die Röschen und den geschälten und kleingeschnittenen Strunk in Gemüsebrühe kochen, bis alles bißfest ist. Je nachdem, wie dick oder dünn man seine Suppe mag, ggfs. etwas Brühe abgießen. Dann den zuvor gewaschenen und geputzten Rucola unterrühren und alles pürieren. Anschließend Soya Cuisine und Gewürze zugeben und nochmal kurz pürieren zum vermischen. Noch ca. drei Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, fertig. Ggfs. am Ende nochmal abschmecken.

Wer mag garniert die Suppe beim Servieren noch mit frischen Rucolablättchen.