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Mittwoch, 25. September 2013

Hokkaido-Curry mit Räuchertofu

Letzte Woche war in meiner Gemüsekiste ein kleiner Hokkaido-Kürbis, für den ich bisher keine Verwendung gefunden hatte. Gestern habe ich dann irgendwo ein Rezept von einer Hokkaido-Curry-Sauce für Nudeln gelesen und mich davon für mein heutiges Mittagessen inspirieren lassen. Da ich, wie vorhin im Post erwähnt, irgendwie nicht so richtig wusste wohin mit meiner Staudensellerie aus der gestrigen Gemüsekiste, habe ich spontan einen Teil davon im Curry "entsorgt" und was soll ich sagen? Klingt seltsam, schmeckte aber ganz wunderbar darin.


Zutaten für 2 Personen
1 kleiner Hokkaido Kürbis
1 Zwiebel
ca. 4 Stangen Staudensellerie (je nach Größe und Gusto)
1 Block Räuchertofu (125 g)
1/4 l Gemüsebrühe
etwas Soja Cuisine zum Verfeinern (~30 ml)
Pfeffer
Curry (scharf)
1 EL Hefeflocken
Spritzer Öl zum Anbraten
120 g Couscous

Zubereitung
Den Kürbis halbieren, die Kerne herauskratzen und dann das Fleisch (heißt das so?) herausschneiden und würfeln. Die Zwiebel ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die Blätter der Staudensellerie entfernen (ein paar zur Zierde beim Servieren beiseite legen) und die Stangen in kleine Stücke schneiden. Den Räuchertofu ebenfalls würfeln. Einen Spritzer Öl (ich habe Rapsöl genommen) in einer hohen Pfanne erhitzen und dann die Zwiebel und den Tofu darin anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig werden, die Sellerie und den Kürbis dazugeben und bei mittlerer Hitze mitbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, mit Hefeflocken, Pfeffer und Curry großzügig würzen und etwa zehn Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Wenn das Gemüse gar ist, mit einem Spritzer Sahne verfeinern (man braucht nicht viel, da die Sauce bereits durch den Kürbis ein wenig cremig ist) und ggfs. noch einmal abschmecken.
Parallel dazu den Couscous nach Packungsanweisung zubereiten und anschließend gemeinsam mit dem Curry servieren. Mit den Blättern der Staudensellerie verzieren.



Mittwoch, 3. Juli 2013

Tofu-Suppe gutbürgerlich

Seit etwa zwei Wochen bin ich total im Suppenfieber, warum auch immer, eigentlich ist es ja momentan eher nicht so die "Suppenjahreszeit". ;-) Auf jeden Fall hat mich mein Suppenwahn heute zu einer neuen Suppenkreation gebracht, die ich Euch nicht vorenthalten wollte, weil sie nicht nur unglaublich lecker ist, sondern gleichzeitig auch ein tolles Eiweiß-Abendessen für alle, die auf so etwas achten, da soll es ja einige geben. Bei Bedarf lässt sich die Suppe auch ziemlich kalorienarm gestalten, wo wir schon beim Thema sind. Und trotzdem ist sie sehr herzhaft und vor allem sättigend.

Genaue Mengenangaben gebe ich bei diesem Rezept absichtlich nicht, da das jeder variieren kann, je nach Hunger und sonstigen Bedürfnissen. Wer aber dennoch grobe Richtwerte möchte, dem kann ich sagen, dass ich heute auf ca. 1,2 l Gemüsebrühe etwa 100 g Basilikumtofu und ca. 150 g Seidentofu benutzt habe und kleingeschnibbelt war es ein recht großer, tiefer Teller voll mit Sellerie.

Zutaten
Staudensellerie
Gemüsebrühe
sonstiges Suppengemüse nach Wahl (optional)
Basilikumtofu
Seidentofu
Pfeffer
Sojasauce

Zubereitung
Die Selleriestangen in kleine Ringe schneiden und auch ein paar Blätter zerkleinern und mit in die Brühe geben, das macht den Geschmack noch besser. Basilikumtofu in kleine Würfel schneiden und gemeinsam mit der Sellerie in der Gemüsebrühe köcheln lassen. Seidentofu mit den Händen in die gewünschte Konsistenz zerkleinern und ebenfalls mit in die Suppe geben.  Diese dann noch mit etwas Pfeffer und einem kleinen Spritzer Sojasauce abschmecken und dann genießen.


Die Suppe schmeckt wirklich herzhaft und keinesfalls exotisch, mehr so wie eine Nudelsuppe ohne Nudeln, die aber gut durch das Basilikumtofu ersetzt werden und das Seidentofu hat etwas Ei in der Suppe. Ich hätte mich reinlegen können! <3


Donnerstag, 21. Februar 2013

Eichblattsalat mit Mandel-Nuss-Tofu und Goma

Gestern und heute gab es bei mir den Eichblattsalat aus der IDA-Kiste und ich dachte mir, ich zeige Euch mal, was ich daraus gemacht habe, es war nämlich echt seeehr lecker.

Vorab vielleicht erstmal zum Eichblattsalat... ich kannte ihn vorher nämlich nicht und habe mich deswegen schlau gemacht. Also, er ist angeblich sehr empfindlich und sollte möglichst spätestens am nächsten Tag verzehrt werden. Das kann ich bei meinem Exemplar jetzt so nicht bestätigen, der war heute immer noch genauso frisch wie am Dienstag, aber vielleicht habe ich auch einfach Glück gehabt. Lagern tut man ihn am besten im Gemüsefach vom Kühlschrank, er mag es kühl und dunkel.
Gesund ist der Eichblattsalat ebenfalls, ich finde, der Name klingt auch ziemlich gesund irgendwie. ;-) Auf jeden Fall enthält er viele B-Vitamine, Vitamin C, Mineralstoffe und Provitamin A.
Vom Geschmack her ist er ziemlich kräftig und leicht nussig, richtig lecker.

So, nun zu meinem Rezept...

Ich habe dazu ein Dressing aus Kürbiskernöl und Kräuteressig gemacht, weil ich fand, dass das Kürbiskernöl eine gute Ergänzung zum nussigen Aroma des Salates bildet. 
Für das Dressing mischt Ihr Kürbiskernöl und Kräuteressig im Verhältnis 2:1 und vermehrt das Ganze dann noch mit ein wenig Wasser. Dann noch mit etwas Kräutersalz und Knoblauchflocken abschmecken und zum Salat servieren.
Das absolute Highlight ist aber, wenn Ihr dann noch etwas Mandel-Nuss-Tofu in den Salat bröselt und es gemeinsam mit Goma (gerösteten Sesamsamen) unterrührt.

Sonntag, 17. Februar 2013

Schwarzwurzeln mit Räuchertofu in Zitronensauce

Hier kommt das erste Rezept für Euch aus der FddF-Reihe: saisonale und regionale Schwarzwurzeln! Es war mein erstes Mal, dass ich Schwarzwurzeln selber gemacht habe (einmal hatte ich sie bisher vor Jahren bei meinen Eltern gegessen und fand sie ok, aber nicht herausragend lecker) und ich muss sagen, ich fand sie richtig lecker. 
Falls Ihr bisher also auch eher einen Bogen um die Schwarzwurzeln gemacht habt, solltet Ihr ihnen mal eine Chance geben. Man nennt sie übrigens auch Winterspargel und sie haben tatsächlich etwas von Spargel. Für mich sind sie sogar der bessere Spargel, weil ihnen der meiner Meinung nach doch teilweise etwas penetrante Spargelgeschmack fehlt und sie nicht so holzig sind, wie Spargel es manchmal sein kann. Ansonsten ist die Konsistenz aber ähnlich, etwas fester sind die Schwarzwurzeln allerdings, was ich gut finde.
Außerdem sind Schwarzwurzeln auch supergesund und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, u.a. sind sie eine gute Eisenquelle - falls also mal wieder jemand fragt, woher Ihr Euer Eisen bekommt, könnten sie eine neue Alternative werden.

Bei der Zubereitung ist ein wenig Vorsicht geboten - am besten schält Ihr sie mit Handschuhen, denn sonst sind Eure Hände hinterher auch dunkel gefärbt.


Zutaten (für 2 Personen)
500 g Schwarzwurzeln
175 g Räuchertofu
1 Zitrone
200 ml Gemüsebrühe
etwas Margarine
1 EL Mehl
ca. 1 gestrichener EL Hefeflocken
scharfer Senf
Knoblauchgranulat
Paprika edelsüß
Pfeffer
Salz

Zubereitung
Die Zitrone halbieren und den Saft der einen Hälfte in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Die Schwarzwurzeln abwaschen und dann mit einem Sparschäler schälen, stückeln und sofort ins Zitronenwasser geben, damit sie nicht braun werden.
Anschließend 10 - 15 Minuten in Salzwasser kochen.
Währenddessen die Sauce bereiten. Den Räuchertofu würfeln. Etwas Margarine in einem Topf erhitzen und das Mehl darin anbräunen. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und gut umrühren. Den Zitronensaft der anderen Zitronenhälfte zugeben und mit Senf, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Paprika sowie Hefeflocken abschmecken. Dann die Räuchertofuwürfel in der Sauce erwärmen und anschließend gemeinsam mit den Schwarzwurzeln servieren.

 

Mittwoch, 16. Januar 2013

Karottennudeln mit Räuchertofu-Käsesauce

Heute habe ich mir gedacht, wer an den Nudeln mit Kalorien spart, darf sich eine dekadente Sauce gönnen und heraus kam diese oberleckere vegane Käsesauce.

Zutaten (für 2 Personen)
400 g Karotten
1 Stück (125 g) Räuchertofu
200 ml Gemüsebrühe
1 mittelgroße rote Zwiebel
1 EL Pflanzenöl
2 Scheiben Tofutti Cheddar Style
40 g Wilmersburger Pizzaschmelz
1 EL scharfer Senf
1 Spritzer Sojasauce
2 TL Knoblauchgranulat
2 Prisen Pfeffer
1 Prise Paprika, rosenscharf
1 Prise Garam Masala

Zubereitung
Die Karotten putzen, schälen und dann mit einem Sparschäler oder einem Spiralschneider zu Nudeln verarbeiten. Kurz bevor die Sauce fertig ist kurz (max. 1-2 Minuten) ins kochende Wasser geben, abgießen und dann wie Nudeln verwenden.
Für die Sauce die Zwiebel würfeln und mit etwas Öl in einem Topf glasig dünsten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen. Wilmerburger einrühren und die Tofutti-Scheiben ebenfalls hineinbröseln und so lange rühren, bis der Käse geschmolzen ist. Mit den oben genannten restlichen Gewürzen abschmecken, dann den zuvor in Würfel geschnittenen Räuchertofu dazugeben und kurz warm werden lassen, bevor die Sauce zu den Nudeln serviert wird.

 
 

Dienstag, 15. Januar 2013

Schnelle Nudeln zum Verlieben und der Schweinebaron

Gestern Abend war bei mir Resteessen angesagt und dabei entstand eine Kreation, die sie unglaublich lecker war, dass ich sie Euch einfach nicht vorenthalten will, auch wenn ich es kaum als Rezept bezeichnen möchte, so simpel ist das Ganze. Aber man muss es eben auch erstmal machen und deswegen schreibe ich es Euch doch.

Gestern Mittag habe ich bei meinen Eltern gegessen und meine Mum hat extra für mich vegan gekocht, ich habe mich total gefreut. Meine Eltern sind da nur begrenzt offen, also meine Mum schon eher, aber mein Vater weniger, insofern esse ich wenn ich dort bin meist so vegan wie möglich, aber eben häufig auch nur vegetarisch. Ich finde das auch nicht schlimm, das bisschen, was ich da alle paar Wochen mal esse halte ich nicht für so dramatisch und wie man sieht, kommen sie mir ja auch immer mehr entgegen. Insofern wollte ich mich hier auch nochmal freuen, dass es gestern veganes Mittagessen gab und es war richtig lecker! :-) Es gab Feldsalat (ich liebe ihn ja eh) und dazu Bandnudeln mit einer Mischpilz-Sahnesauce. Zur veganen Sahne hatte ich meine Mutter schon länger gebracht, die findet sie richtig toll und mein Papa merkt gar nichts davon. ;-)
Wie dem auch sei, das musste ich gerade nochmal loswerden. Davon sind auf jeden Fall noch Nudeln übrig geblieben und die hab ich dann mitgenommen zum Abendessen. Sauce war nicht über, deswegen musste ich mir was Neues überlegen und fand noch einen Rest Mandel-Sesam-Tofu im Kühlschrank. Dabei handelt es sich meiner Meinung nach um eine der geilsten Tofusorten, ich könnte den auch einfach pur essen, der trifft bei mir den gleichen Geschmacksnerv wie früher ein Stück Wurst, das man sich mal eben in den Mund geschoben hat. Wer dafür also noch eine Alternative sucht...
Aber auch ansonsten ist der Mandel-Sesam-Tofu genial und absolut vielfältig einsetzbar. Ich habe mir gestern den Rest über die Nudeln gekrümelt und dann noch etwas Wilmersburger Pizzaschmelz darübergestreut und das ganze in der Mikrowelle erhitzt. An die Nudeln hatte ich vorher einfach nur einen Spritzer Öl gegeben, damit sie nicht so trocken sind.
Das Ganze ist also wirklich in wenigen Minuten fertig und es schmeckt so göttlich, diese Kombi aus zerlaufenem Wilmersburger und Mandel-Nuss-Tofu ist so herzhaft lecker, ich hätte mich reinlegen können. Das wird bei mir auf jeden Fall von der spontanen Resteverwertung zum Dauergast auf der Speisekarte werden, für wenn's mal schnell gehen muss.





Nicht, um Euch den Appetit zu verderben, sondern weil ich es einfach wichtig finde, dass möglichst viele Menschen von dieser Sendung erfahren, möchte ich Euch noch auf den Link in die Mediathek zum Schweinebaron hinweisen. Die Reportage kam gestern Abend auf WDR und für alle, die sie verpasst haben, sei sie an dieser Stelle nochmal wärmstens empfohlen. Dort wird gezeigt, wie Adriaan Straathof versucht in Ostdeutschland sein Schweinezuchtimperium weiter auszubauen und was für unglaubliche Dinge dort ablaufen.
Danach freut Ihr Euch auch noch mehr über den Tofu im Essen, ihr müsst es pragmatisch sehen.

Montag, 8. Oktober 2012

What I ate, not Wednesday and what I will eat...

Der letzte Vegan Wednesday musste leider ohne mich stattfinden, da ich am Mittwoch Geburtstag hatte und da andere Dinge im Kopf hatte... ;-) Nichtsdestotrotz möchte ich Euch hier noch zwei Mahlzeiten der letzten Tage und damit verbundene, neu entdeckte tolle Produkte vorstellen, die meiner Meinung nach den veganen Teller bereichern können.

Während ich Euch die Sachen vorstelle, warte ich ganz ungeduldig auf den UPS-Menschen, der mir gleich einen Vitamix bringen wird! :-) Meine Freude ist riesig, ich kann es kaum abwarten loszulegen, denn spätestens seit ich den Rohkostworkshop in Berlin gemacht habe, habe ich die ganze Zeit davon geträumt, selber mit dem Vitamix rumexperimentieren zu können und nun war der Onlineshop von Perfekte Gesundheit so lieb, mir für ein halbes Jahr den Vitamix TNC 5200 zum Testen zur Verfügung zu stellen, damit ich endlich der Rohkost frönen und Euch mit vielen neuen Rezepten versorgen kann. :-) Hatte ich schonmal erwähnt, dass ich mich freue wie blöd?! ;-) Das also zum Thema "What I will eat.." - jetzt muss der UPS-Mensch nur noch kommen, bevor ich los muss zur Uni... *hibbel*

Nun aber zurück zu dem, was ich gegessen habe und Euch empfehlen möchte.

Heute gab es Gnocchi mit Tomatensauce und weil es mir etwas wenig erschien, dachte ich mir, ich brösel etwas Tofu Rosso von Taifun mit hinein. Ich hatte den bei meiner letzten Großbestellung bei alles-vegetarisch mit in den Korb geschmissen, weil ich dachte, er klingt recht lecker, aber bisher noch nicht probiert. Als ich ihn dann eben arglos in meine Gnocchi gebröselt habe, dachte ich, er würde schon irgendwie dazu passen und was soll ich sagen - das war für mich der beste Bolognesehackersatz, den ich bisher je hatte (und das völlig ungeplant)! Der schmeckt so unglaublich gut und hat eine tolle Konsistenz, vorallem hat er sogar auch äußerlich was von Hack, damit könnt Ihr Eure Omnifreunde auf jeden Fall umhauen und Euch selber ein äußerst leckeres Mahl bereiten. Ich bin begeistert, der wird jetzt öfter gekauft!



mit Gnocchi und Tomaten verwurstelt 

Dann habe ich vor ein paar Tagen Lupinenfilets ausprobiert. Für mich schmeckten sie eher nach Frikadellen, aber lecker waren sie auf jeden Fall und sie sind definitiv ein gesunder und toller Fleischersatz, den Ihr auch mal probieren solltet, falls Ihr bisher Lupinen noch nicht getestet habt.

Sorry, das Bild ist schlecht, hier seht Ihr es richtig http://www.alles-vegetarisch.de/-Alberts_LUPINEN-FILET.._200g_,art-77


Seltsam belichtet, es war so dunkel, entschuldigung. Das hat nicht im Öl geschwommen, das lag am Blitz. ;-)
 

Montag, 3. September 2012

DIY: veganer Mozzarella aus Seidentofu

Wie versprochen kommt hier das Rezept für den selbstgemachten veganen Mozzarella. Bisher ist er für mich wirklich die überzeugendste Alternative, wenn man ihn kalt essen will, zum Überbacken ist er natürlich nicht geeignet.

Die Mengen sind variabel, es hängt davon ab, wieviel Mozzarella Ihr haben wollt. Der hält sich auch ein paar Tage im Kühlschrank, insofern könnt Ihr ihn auch auf Vorrat herstellen. Grundsätzlich gilt, dass Ihr soviel Seidentofu nehmt, wie Ihr Mozzarella braucht und die Menge der restlichen Zutaten ergibt sich daraus.

Zutaten
200 g Seidentofu
~ 100 ml Olivenöl
1 EL Balsamessig
2 EL Knoblauchgranulat
1 gehäufter EL getrocknete italienische Kräuter
eine ordentliche Prise Salz
eine kleine Prise Pfeffer
getrocknete Tomaten in Öl nach Geschmack (ca. 6 Stück bei der Menge)

Zubereitung
Seidentofu vorsichtig in Würfel schneiden.
In einem Einmachglas oder einem ähnlichen Gefäß etwas Olivenöl mit dem Essig und den Gewürzen und Kräutern verrühren. Die Tomaten in kleine Stückchen schneiden und mit etwas von dem Öl dazugeben. Dann vorsichtig die Tofustückchen dazugeben -> wirklich vorsichtig, sonst fällt alles auseinander! Mit Olivenöl auffüllen, bis der gesamte Tofu bedeckt ist und nochmal vorsichtig mit einem Esslöffel umrühren. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Schmeckt wunderbar mit frischen Tomaten als Caprese-Salat oder mit dem Öl unter Nudeln.


 

Dienstag, 24. April 2012

Basilikumtofu³

Basilikumtofu ist meiner Meinung nach eine der großartigsten Tofuvarianten überhaupt, ich könnte es tonnenweise essen, auch pur, einfach nur lecker.

Vorallem kann man es aber auch zu wahnsinnig vielen tollen Sachen verarbeiten, ganz simpel und drei Varianten mag ich Euch hier mal zeigen, die gab es heute bei mir zu essen.

Völlig simpel, lecker und schnell gemacht und die Grundlage von allem ist der Basilikumtofu-Tomaten-Salat. Einfach einen Block Basilikumtofu kleinbröseln und Tomaten kleinschneiden und druntermischen, fertig. Man braucht weder Gewürze noch Dressing noch sonstwas, einfach und lecker.

Sehr lecker schmeckt es auch, wenn man ein Baguettebrötchen mit Balsamico-Senf bestreicht und dann etwas von dem Salat draufgibt und das Ganze kalt genießt.



Will man das alles noch toppen, verarbeitet man das Ganze weiter, indem man No Muh Melty obendrauf packt und es dann für 10 Minuten bei 125 Grad Oberhitze in den Ofen schiebt. Einfach nur ein Gedicht!
vor dem Backen

nach dem Backen
 

Samstag, 21. April 2012

Bärlauch-Champignon-Zitronentofu Salat

Merkt man, dass ich gerade auf dem Bärlauch-Trip bin? 

Dieser Salat ist auf jeden Fall so richtig schön herzhaft, erfrischend, lecker und gesund. Und durch den Tofu macht er auch noch so richtig befriedigend satt, weshalb er auch als Hauptgericht wunderbar geht.

Zutaten für 4 Vorspeisenportionen
200 g Naturtofu
250 g weiße Champignons
100 g Bärlauch
Saft von 1 Zitrone
Olivenöl
Kräuteressig
Balsamicosenf
Zitronenpfeffer
Knoblauchpfeffer
ggfs. paar kleine Tomaten zum Verzieren

Zubereitung
Tofu kleinbröseln, in eine Schüssel geben und den Zitronensaft gut untermischen, dann großzügig mit Knoblauchpfeffer und Zitronenpfeffer dazugeben und kurz durchziehen lassen.
In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen, die Stiele entfernen und ihn in kleine Stücke zupfen. Die Champignons putzen und würfeln.
Im Verhältnis 2:2:1 ein Salatdressing aus Olivenöl, Kräuteressig und Wasser anrühren und mit Balsamicosenf abschmecken (etwa 1 TL).
Bärlauch und Champignons in eine Salatschüssel geben und das Dressing untermischen, damit die Champignons gut etwas davon abbekommen, dann erst den Tofu unterrühren. Tofu vor dem Untergeben nochmal probieren, der Geschmack verfliegt einfach schnell, auch wenn er am Anfang stark war und ggfs. nochmal mit Zitronenpfeffer nachwürzen, bevor man es dazu gibt.
Auf den Tellern verteilen und ggfs. mit kleinen Tomaten garniert servieren. 



Farfalle Tricolore mit Bärlauch-Weißwein-Sauce

Dieses Gericht habe ich jetzt schon öfter gemacht und gestern habe ich es endgültig perfektioniert, deswegen kommt nun das Rezept. Leider habe ich ausgerechnet gestern dann kein Foto vom fertigen Werk gemacht, deswegen zeige ich Euch da ein älteres mit anderen Nudeln (die sind austauschbar, aber mit Farfalle Tricolore sieht es am schönsten aus) und eins mit den richtigen Nudeln von gestern, allerdings waren das nur noch die Reste am Abend...

Zutaten für 2 Personen
250 g Farfalle Tricolore
200 g Bärlauch Tofu
100 g Bärlauch
250 g braune Champignons
1 Becher (200 ml) Creme fit (oder sonstige Sojasahne)
etwas Öl
Knoblauchpfeffer
Kräutersalz
Balsamicosenf
Schuss Weißwein (Pinot Grigio, idealerweise restliche Flasche zum Essen genießen)

Zubereitung
Nudeln nach Packungsanweisung kochen (al dente).
Bärlauch waschen, Stiele entfernen und die Blätter kleinzupfen. (Wenn man sie zupft und nicht schneidet wird er angeblich nicht so scharf - 1 Blatt in 3 Teile zupfen)
Tofu kleinbröseln und die Champignons putzen und stückeln. In einer hohen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Champignons darin anbraten. Mit einer Prise Salz und Knoblauchpfeffer würzen, dann mit der Sahne ablöschen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Tofu unterrühren und kurz bevor alles fertig ist den Bärlauch dazugeben (wenn der zulange mitkocht, ist die Konsistenz nicht mehr schön), die Sauce mit einem Schuss Weißwein verfeinern und dann mit ein paar Spritzern Balsamicosenf, Kräutersalz und Knoblauchpfeffer abschmecken. Zusammen mit den Nudeln servieren und ggfs. die Teller noch mit Bärlauchblättern, die man anfangs aufgehoben hat verzieren.

falsche Nudeln, schön angerichtet ;-)
 
ich fand das Bild so schön mit den Wassertropfen und dem Sonnenstrahl auf dem Bärlauch

und hier der originale Rest von gestern

Samstag, 24. März 2012

Räuchertofu-Champignon-Pfanne mit Udon

Dies mag jetzt nicht die klassische Art sein, Udon einzusetzen, aber definitiv eine sehr leckere. Wer keinen Asialaden in der Nähe hat, kann auch jede andere Nudelsorte verwenden. Ich finde an Udon grandios, dass sie schmecken wie Bavette (meine Lieblingsnudeln), aber nur drei Minuten brauchen, bis sie fertig sind. Wie dem auch sei, nehmt welche Nudeln Ihr eben mögt.

Zutaten für 2 Personen
150 g Udon
1 Block Räuchertofu
400 g Champignons
2 Lauchzwiebeln
Pflanzenöl
3 EL Sojasauce
Salz
Pfeffer
Paprika, scharf
Knoblauchgranulat

Zubereitung
Champignons putzen und in Scheiben schneiden, Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden, Räuchertofu würfeln. In einer Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen und Champignons und Räuchertofu darin anbraten. 
Parallel Udon kochen, so dass sie zusammen mit dem Rest fertig werden.
Wenn die Champignons fast fertig sind, die Lauchzwiebeln zugeben und kurz mitbraten und alles mit der Sojasauce und den Gewürzen abschmecken. Zum Schluss die Nudeln untermengen.

 

Samstag, 17. März 2012

Avocado-Zitronen-Tofu Mousse (mit Rohkost Brainfood)

Gestern habe ich mir eine echte Allzweckwaffe zusammengemixt. Nachdem ich mich vorgestern in Tofu mit Zitronensaft mariniert verliebt hatte, musste ich das gestern natürlich direkt wieder machen, aber ich wollte es diesmal anders kombinieren. Da ich noch eine Avocado hier rumfliegen hatte und mit dieser ebenfalls gerne mal was anderes machen wollte, kam mir die Idee, beides miteinander zu kombinieren, zumal Avocado mit Zitrone generell eine gute Kombi ist.

Außerdem trieb mich seit Tagen der Gedanke, ich müsse mal rohen Blumenkohl probieren. Ich verabscheue Blumenkohl in allen gegarten Varianten, es gibt wirklich wenig Gemüse, was ich partout nicht mag, aber Blumenkohl steht da ganz oben auf der Liste. Ich habe keine Ahnung, wie ich auf die Idee kam, dass ich ihn roh mögen könnte, aber als ich ihn gestern im Angebot sah, dachte ich mir, er bekommt roh seine (letzte) Chance. 

Das also zur Vorgeschichte, hier könnt Ihr das Ergebnis bewundern, wahres Brainfood würde ich sagen...

Cauli the Brain

Also erstmal möchte ich festhalten: Blumenkohl schmeckt roh. Er schmeckt sogar großartig (meiner Meinung nach schmeckt er auch nur roh, aber ich möchte hier keine Diskussion starten). Und wer jetzt denkt "Ich würde ihm ja roh vielleicht mal eine Chance geben, aber im Internet steht doch überall, dass ich mich danach totpupsen werde..." - Nein, wirst du nicht, mein Bauch hat sich jedenfalls unbeeindruckt gezeigt in der Hinsicht. ;-)
Ich kann mir rohen Blumenkohl wunderbar mit allen möglichen Dips vorstellen, mit dem bereits angesprochenen von gestern schmeckt er definitiv furios. 

Das Avocado-Zitronen-Tofu Mousse muss eignet sich aber auch als Brotaufstrich, ich habe es gerade zum Frühstück getestet, tolle Sache.

Mein Frühstück

So, nachdem Ihr nun wisst, was man alles damit machen kann, fändet Ihr's vermutlich auch schön zu erfahren, wie man es denn macht.

Zutaten
200 g Tofu
Zitronensaft von 1,5 Zitronen
Zitronenpfeffer
1 Avocado
Knoblauchgranulat
Paprikapulver, scharf
bunter Pfeffer
Zwiebelpulver

Zubereitung
Tofu kleinbröseln und mit dem Saft von einer (großen) Zitrone vermischen, großzügig Zitronenpfeffer untergeben und mindestens eine Stunde durchziehen lassen.
Nach der Ziehzeit die Avocado (bzw. den essbaren Teil davon) zusammen mit dem Tofu pürieren und mit den oben genannten Gewürzen abschmecken, wobei Pfeffer und Paprika überwiegen sollten. Ich habe auch extra keinen frischen Knoblauch/Zwiebeln genommen, damit der Geschmack nicht zu penetrant wird. Da der Tofu meiner Meinung nach ein kleiner Geschmackssauger ist, habe ich nochmal Zitronensaft von 1/2 Zitrone mituntergerührt, da der Zitronengeschmack schon wieder zu schwach geworden war. Danach hält sich dann aber das Niveau.

Als Brotaufstrich in der Tupperdose sieht das Ganze dann am Ende so aus

 

Donnerstag, 15. März 2012

Shirataki-Nudeln mit Zitronentofu und Lauch

Shirataki-Nudeln sind was Wunderbares, sie haben nämlich so gut wie gar keine Kalorien, weil sie aus dem Mehl der Konjakwurzel hergestellt werden. Dadurch enthalten sie quasi keine Kohlenhydrate, sind also geeignet für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer Kohlenhydrate meiden wollen und trotzdem Lust auf Nudeln verspüren. Das klingt jetzt fast zu schön um wahr zu sein und natürlich hat die Sache einen Haken: die Nudeln stinken (je nach Sorte mehr oder minder ausgeprägt) erbärmlich nach Fisch. Wer also als Veganer den Fischgeruch vermisst, ist hier richtig. 
Nein, im Ernst, der Geruch ist wirklich nicht besonders angenehm, aber er verfliegt, sobald man sie abgewaschen hat, das ist die Sache auf jeden Fall wert. Der Eigengeschmack der Nudeln ist gleich null, soll heißen, sie nehmen den Geschmack der Sauce an, was kein Fehler ist. Von der Konsistenz her sind manche wirklich gut und man hat das Gefühl Spaghetti zu essen, bei anderen Marken ist es mehr das Gefühl auf Gummi zu kauen, da muss man ein wenig durchprobieren. Aber an sich bin ich ein Fan von den Nudeln, weil wer würde nicht gerne 200 g Spaghetti für unter 20 kcal essen? ;-)

Heute habe ich das erste Mal die dunklen Shirataki-Nudeln getestet, weil der Asiate meines Vertrauens sie seit Neuestem im Sortiment hat. Geschmacklich schmecken sie genauso nach nichts wie die hellen, dafür stanken sie noch schlimmer nach Fisch - aber, und deswegen gehen sie als Sieger gegen die hellen Shiratakis hervor: sie sind von der Konsistenz her bisher die besten, sehr wenig Gummi- und viel Spaghettifeeling, so muss das sein.

Zutaten für 2 Portionen
200 g Shirataki Nudeln
200 g Tofu natur
200 g Lauch
Saft von 1,5 Zitronen
Spritzer Pflanzenöl
Zitronenpfeffer
Knoblauchgranulat
Paprika, scharf
Balsamico-Senf (alternativ normaler scharfer Senf und bisschen Balsamico)
1/4 l Gemüsebrühe

Zubereitung
Tofu kleinbröseln und dann mit Zitronensaft von einer Zitrone und 2 EL Balsamico-Senf marinieren, außerdem Zitronenpfeffer und Knoblauchgranulat untermischen und etwa eine Stunde durchziehen lassen.

Die Shirataki Nudeln aus dem Päckchen nehmen, die Flüßigkeit abgießen und sie dann erstmal gründlich abwaschen, bis der Fischgeruch verschwindet. Dann in kochendes Salzwasser geben und einfach solange kochen lassen, bis der Rest fertig ist (es gibt verschiedene Theorien bezüglich der Kochzeit, meiner Meinung nach ändert sich da nichts, egal wie lange man sie kocht). 
Den Lauch in Ringe schneiden und dann in einer hohen Pfanne mit etwas Öl andünsten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, den Rest Zitronensaft ebenfalls zugeben und bei mittlerer Hitze kurz köcheln lassen, bis der Lauch die gewünschte Konsistenz hat. Kurz vor Schluss den Tofu untergeben und die Sauce mit Paprika und Knoblauch abschmecken. Zusammen mit den Nudeln servieren.
Den Teller kann man mit Liebstöckel verzieren, passt ganz gut dazu geschmacklich, falls sich was druntermischt.



So sieht die Packung mit den Shirataki Nudeln aus, für alle, die sie bisher nicht kannten.

Vorderseite

Rückseite

Mittwoch, 15. Februar 2012

Rührtofu mit Tomaten und Champignons

Es ist natürlich ein Klassiker und die meisten werden es kennen, aber da sich hier auch Nicht-Veganer tummeln, möchte ich es trotzdem nochmal posten.

Tofu ist nämlich ein wunderbarer Rührei-Ersatz. Mit normalem Tofu geht es schon gut, mit Seidentofu schmeckt es noch realistischer, finde ich.

Zutaten für 2 Portionen
200 g Seidentofu
2 große Tomaten
6 Champignons
1 kleine Zwiebel
Petersilie
Spritzer Öl
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß
Garam Masala
Knoblauchgranulat

Zubereitung
Champignons putzen und in Scheiben schneiden, Tomaten waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Zwiebel hacken und in Öl kurz anbraten, dann Tomaten und Champignons dazu und mitbraten bei mittlerer Hitze. Seidentofu und Petersilie ebenfalls zugeben und weiterbraten, mit den oben genannten Gewürzen abschmecken, fertig.

My Sweet Strawberry Dream - Cream

Ja, ich weiß, wir haben Winter. Aber wenn man das hier auf hat, nicht mehr.

Zutaten für 1 große oder 2 kleine Portionen
200 g Seidentofu
140 g Erdbeeren
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Bourbon-Vanille-Aroma

Zubereitung
Erdbeeren waschen, putzen und einmal durchschneiden. Eine Erdbeere zum Garnieren beiseite legen. Dann die restlichen Erdbeeren zusammen mit dem Seidentofu pürieren und Zucker und Aroma ebenfalls mit unterpürieren, bis alles gut vermischt ist. War der Tofu vorher gut gekühlt, kann man die Creme sofort genießen, ansonsten nochmal schön durchkühlen im Kühlschrank und dann mit der Erdbeere garniert servieren.

Sonntag, 29. Januar 2012

Reis mit PaToTo-Sauce

Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass man dieses Gericht 95% aller Fleischfresser als mit Hackfleisch untergejubelt bekommt, ich habe jedenfalls keinen Unterschied geschmeckt. Also das erste Mal wirklich so GAR KEINEN Unterschied. ;-)

Zutaten für 3-4 Personen
250 g Reis
300 g Tofu
1 Packung passierte Tomaten
3 große rote Spitzparika (ca. 240 g, geht bestimmt auch mit normaler)
1 Zwiebel
2-3 Zehen Knoblauch
Spritzer Pflanzenöl
Kräutersalz
bunter Pfeffer
Chilipulver
Knoblauchpulver
Zwiebelpulver
Garam Masala
Paprika edelsüß
30 ml Sojasauce japanisch 


Zubereitung
Tofu 2-3 Stunden vor dem Kochen kleinbröseln und mit Sojasauce, Pfeffer, Kräutersalz, Chilipulver, Knoblauchpulver und Zwiebelpulver kräftig würzen, vermengen und ziehen lassen.


Paprika waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch ebenfalls kleinhacken und dann in einer großen (bzw. tiefen) Pfanne mit einem Spritzer Öl anschwitzen. Mit den passierten Tomaten ablöschen und anschließend die Paprika zugeben und mit allen genannten Gewürzen abschmecken, ruhig großzügig sein. Bei kleiner Hitze vor sich hinköcheln lassen und währenddessen den Reis kochen. Zehn Minuten vor dem Servieren den Tofu in die Sauce geben, gut unterrühren und mitköcheln lassen. Gegebenenfalls nochmal nachwürzen. Am Ende alles zusammen servieren.